Neues aus dem Innenstadt-Tomatenwald

an einem regnerischen Tag im Juni

Oh mann, langsam zeigt sich das ganze Ausmaß meiner Unbedarftheit beim Aussäen von Tomaten. Der Tomatenwald befindet sich in der mitte des Bildes, links daneben wuchert ein Kürbis, rechts daneben lila Stängelkohl (geht in Richtung Brokkoli-Urahn, muss noch schaun, was ich damit mach) und am rechten Bildrand sieht man Kartoffelwucher. Oberhalb des Gartenbeets befindet sich mein nigelnagelneuer miezikleiner Kartoffelacker, in dem nun weitere Bio-Agrias aus dem Hause Wilholm versenkt wurden. Gleich darüber mein neuestes Spielzeug: eine Feuerschale bestehend aus einem Biergartentischgestell aus Eisen (Sperrmüllfund) und einem uralten Gußeisenwok, der schon rostet.

An der Mauer sieht man auf dem obigen Foto so ein Hängeteil mit Pflanzen drin. Vertiplant. hier die etwas genauere Ansicht, wenn auch leicht verschwommen. Wenn ihr meine Meinung hören wollt: Ich würds nicht wieder kaufen. War nicht besonders teuer, zwei für 14 Öre, aber ich hab nur eins zum Schauen mal bepflanzt – und es gibt Mängel. Wie man ziemlich gut sehen kann, hängen die Pflanzfächer so sehr nach vorne (und ich krieg das auch nicht anders hin, es sei denn ich würde alles nochmal ausbauen und irgendwie halbe Plastikbecher oder ähnliches als Stütze einbauen; vielleicht nächstes Jahr) Das Nach-vorne-hängen hat nämlich den Nachteil, dass man ganz laaangsaaam gießen muss. Häppchenweise. Sonst läufts sofort über und vorne raus. Und eben nicht den angedachten Weg von der obersten zur mittleren und unteren Etage via Durchtröpfeln. Sieht zugegebenermaßen nichtsdestotrotz sehr hübsch aus.

Und hier nochmal die vielen Tomaten.

das da in der Kiste unten ist Sellerie, der langsam losschießt… ich frage mich langsam, ob ich auch da übertrieben habe. Andererseits ist Sellerie gut lagerfähig…

Ich muss außerdem noch ungefähr eine Tonne Karotten nachziehen, irgendwas lief nicht soo super mit meiner ersten Aussaht – und das obwohl der Zeitpunkt laut Mondkalender ideal war. Mittlerweile halt ich mich ja schon längst nicht mehr dran, allein weil die allermeisten Vergleichs-Aussaaten an günstigen und ungünstigen Tagen sich so gleich gut entwickelt haben.

die Scherben von Tontöpfen waren halt da und stabilisieren einerseits das Beet, andererseits verhindern sie auch zu schnellen Wasserabfluß

Jo. Fertig mit der Bestandsaufnahme.

    • alexander köpf
    • 11. Juni 2012

    sehr schön. freu mich schon auf baldiges gemeinsames grillen in der oase.😉

  1. No trackbacks yet.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: